Blutzucker
Blutzucker und Blase: Warum Männer mit Diabetes genauer hinschauen
Häufiger Harndrang wird oft sofort mit der Prostata in Verbindung gebracht. Doch auch der Blutzucker kann eine Rolle spielen. Gerade ab 50 lohnt es sich, beides im Blick zu haben.
· Redaktion lckmanipulacaos.lat
Zur VideopräsentationWie der Zucker mitwirkt
Ist der Blutzucker dauerhaft erhöht, scheidet der Körper über die Nieren mehr Zucker und damit mehr Wasser aus. Das führt zu mehr Urin und mehr Durst. Über die Jahre kann ein schlecht eingestellter Diabetes außerdem Nerven schädigen, die die Blase steuern.
Zur VideopräsentationHinweise, die man ernst nehmen sollte
Sprechen Sie Ihre Praxis an, wenn Ihnen auffällt:
- starker Durst und viel Urin
- häufige Harnwegsinfekte
- das Gefühl, die Blase nicht ganz zu leeren
- eine schwächere Wahrnehmung des Harndrangs
Zur VideopräsentationWas im Alltag hilft
Regelmäßige Bewegung, ausgewogene Mahlzeiten und die vereinbarten Kontrollen helfen, den Blutzucker stabil zu halten. Wer Beschwerden beim Wasserlassen hat, sollte erwähnen, dass ein Diabetes vorliegt, denn das verändert die Abklärung.
Häufige Fragen
Kann häufiger Harndrang ein Zeichen für Diabetes sein?
Ja, das ist möglich. Eine einfache Blut- oder Urinuntersuchung schafft Klarheit.
Muss ich weniger trinken?
Nein. Trinken Sie nach Durst und sprechen Sie Veränderungen in der Praxis an.
Weiterführende Informationen: gesundheitsinformation.de (IQWiG) und Deutsche Gesellschaft für Urologie (urologenportal.de).